17.2.15

Wie schön alles begann und wie traurig alles endet...

... neues Buch sei mir Motto der letzten Tage. Die Geschichte hatte eine unglaubliche Leichtigkeit. Es war unkompliziert und eindeutig. Kein blödes Gelaber über aufkeimende Gefühle und trotzdem wusste ich, dass mir Wertschätzung begegnet. Es schien alles ein einziger Flow, außen und innen im Gleichgewicht. Und so folgte auf die Leichtigkeit auch der Leichtsinn. Es traf uns der blonde Donner. Erst der kleine, gefolgt vom großen. Die Schwere setzte sich mir wieder auf die Schultern und sie brachte ihre Freunde mit. Mein Scheingebilde von idyllischer Trennung fiel zusammen. Nichts ist in Ordnung und nichts war in Ordnung, ich war nur zu blind, das im Freiheitstaumel zu erkennen. Was bleibt ist der Rückzug, wieder eine Flucht in ein neues Umfeld, Zurücklassen von all dem Ballast. Vielleicht ein halbes Jahr noch und ich bin hier weg. Neuanfang auch für mich. Neue Spuren in den weißen Schnee setzen, hier ist der Weg schon festgetreten. Neuanfang für Neuanfang vermassel ich den Frieden mit mir. Wo ist der Resetknopf im Kopf?


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